Weniger Unternehmensinsolvenzen im Januar

Anzahl der Unternehmensinsolvenzen geht zurück

Vor einigen Wochen wurden vom Statistischen Bundesamt die aktuellen Zahlen für Insolvenzen von Betrieben im Januar diesen Jahres publiziert. Die deutschen Amtsgerichte haben demzufolge im Januar diesen Jahres 1.739 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Im Januar 2015 waren dies laut Informationen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 15,4 Prozent weniger als im Januar des vergangenen Jahres.

Baugewerbe hat die meisten Insolvenzen

Im Baugewerbe gab es im Januar 2015 mit insgesamt 298 Fällen die meisten Insolvenzen. Lediglich einen Insolvenzantrag weniger haben in diesem Zeitraum Betriebe des Handels (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gestellt. Nach Angaben der Amtsgerichte beliefen sich die Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen im Januar 2015 auf rund 1,2 Milliarden €. In 2014 lagen diese im Januar noch bei rund 2,6 Mrd. Euro.

Auch Privatinsolvenzen verzeichnen Rückgang

Doch es wurden nicht nur Unternehmensinsolvenzen erhoben. Ebenfalls erfasst wurden Insolvenzanträge von Verbrauchern (6.397 Fälle), von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- bzw. ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen (1.645 Fälle), sowie von natürlichen Personen als Gesellschafter (71 Fälle). Inkl. der Nachlass- bzw. Gesamtgutinsolvenzverfahren betrug die Anzahl der Insolvenzen im Januar 2015 8340 Fälle. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Rückgang von nahezu 12 Prozent.

Fazit

Zusammenfassend zeigen die Resultate, dass die Insolvenzen in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zum Vorjahr weniger werden. Wie sich dies in den folgenden Monaten entwickeln wird bleibt aber noch abzuwarten.

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