Viele Kinder leben in Hartz-IV-Familien

Ca. 1 Millionen Kinder leben in Hartz-IV-Familien

Aktuell leben in der Bundesrepublik circa 2,3 Millionen Kinder bei nur einem Elternteil. Für etliche dieser Kinder wird kein Unterhalt gezahlt. Fast die Hälfte der Kinder (etwa 1 Mio.) leben in Hartz-IV-Familien.

Großteil der Kinder lebt bei der Mutter

Von den Alleinerziehenden ist mehr als ein Drittel (37,6 Prozent) auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Und das obwohl circa zwei Drittel der alleinerziehenden Mütter arbeiten gehen. Dennoch reicht das Geld oft nicht aus, wie die Zahlen der aktuellen Bertelsmann-Studie zeigen.

Viele Alleinerziehende sind auf Hartz IV angewiesen

In der BRD sind Alleinerziehende fünf mal so oft auf eine Grundsicherung angewiesen wie die Vergleichsgruppe in Paarfamilien. Insgesamt wachsen in Bundesrepublik 970000 Kinder in einer sog. Ein-Eltern-Familie auf die Hartz-IV bezieht. Wird von dem zweiten Elternteil kein Unterhalt bezahlt, können Alleinerziehende einen Unterhaltsvorschuss beantragen. Dieser liegt bei 145 € bis zum Alter von fünf Jahren und 190 Euro im Alter von sechs bis 12 Jahren.

Unterhaltsvorschuss – Aufhebung der Altersgrenze

Von den Familienpolitikern wird jetzt gefordert, dass die Altersgrenze für den Unterhaltsvorschuss aufgehoben wird. Marcus Weinberg (49), familienpolitischer Sprecher der CDU fordert verschärfte Regeln und Gesetze für Elternteile die „sich aus dem Staub machen und die Alleinerziehende und ihre Kinder finanziell im Stich lassen“. Auch die Grünen unterstützen den Wegfall der Altersgrenze. Die Politik hat bislang kein wirksames Mittel gegen die Armut gefunden. Dabei steigt die Zahl der Alleinerziehenden seit Jahren an. Im Jahr 2014 ist der Anteil der als armutsgefährdet geltenden Alleinerziehenden auf 42 % gestiegen.


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