Sparen sich die Deutschen arm?

Sparen wir uns arm?

Für Sparer stellen die gegenwärtig niedrigen Zinsen und die parallel dazu steigende Inflation ein großes Problem dar. Denn das Vermögen der Sparer verliert dadurch immer mehr an Wert. Sparen wir uns in der Bundesrepublik Deutschland also arm?
Obwohl es kaum noch Zinsen dafür gibt, legen die Deutschen ihr Geld auf Sparkonten an. Dort ist das Geld sicher, im Gegensatz zu einer Investition in Aktien. Das ist in Deutschland eine weit verbreitete Ansicht. Ob die Zinsen höher sind als die Inflation – darauf achten viele Sparer gar nicht. Denn nur wenn die Zinsen höher sind als die Inflation bleibt beziehungsweise steigt das Kapital. Bei einer niedrigen Inflation kein Problem, doch die Inflation in der Bundesrepublik steigt. Im Januar haben die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent zugelegt.
Auch in absehbarer Zeit dürfte sich an den niedrigen Zinsen im Euro-Raum nichts ändern. Die Folge ist ein immer weiter sinkendes Wohlstandsniveau. Umso wichtiger ist es, dass die Deutschen nicht unnötig auf Rendite verzichten. Insbesondere langfristig gesehen sind Aktien eine renditestarke Anlagemöglichkeit. Doch unzählige Deutsche meiden diese Anlagemöglichkeit. Deshalb trifft der Mythos vom „Armsparen“ in Deutschland durchaus zu. Denn auch wenn der Kontostand steigt, sinkt die Kaufkraft.
Natürlich ist Sparen dennoch eine gute Sache und sollte auch in Zukunft gemacht werden. Wichtig ist dabei nur der richtige Weg.

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