Sollte ich zum Rechtsanwalt oder zur Schuldnerberatung gehen?

Sollte ich zum Anwalt oder zur Schuldnerberatung gehen?

In Deutschland können Schuldner zwischen unterschiedlichen Schuldnerberatungen wählen. Welche Schuldnerberatung ist besser? Die öffentliche, die gewerbliche oder die anwaltliche Schuldnerberatung?
Bei der Wahl der Schuldnerberatung sollten Schuldner darauf achten, dass diese nach § 305 InsO anerkannt ist. Das sind in der BRD öffentliche und anwaltliche Schuldnerberatungen. Aber auch zwischen diesen Schuldnerberatungen gibt es noch große Unterschiede. Z. B. ist Zeit für Schuldner ein wichtiges Thema. Sowohl die Terminvergabe als auch die nachfolgenden Schritte gehen meist bei einem Anwalt deutlich schneller. Zusätzlich können sich die Schuldner bei der anwaltlichen Beratung sicher sein, dass ihre Fragen von einem Fachmann beantwortet werden. Demgegenüber arbeiten in den öffentlichen Beratungsstellen häufig auch Psychologen und Betriebswirte.
Anders als bei der öffentlichen Schuldnerberatung kostet die anwaltliche Beratung Gebühren. Doch trotz des Honorars, welches meist in die monatlichen Raten inkludiert wird, sind aufgrund der Verhandlungen mit den Gläubigern und den dadurch entstehenden Einsparungen die Gesamtkosten für den Schuldner geringer.
Bei einer anwaltlichen Schuldnerberatung muss kein zusätzlicher Zwischenberater eingeschaltet werden. Das ist ein weiterer großer Vorteil. Im Gegensatz zur öffentlichen Schuldnerberatung übernimmt der Rechtsanwalt für Sie auch den Schriftverkehr mit den einzelnen Gläubigern. Somit sparen Schuldner bei der anwaltlichen Schuldnerberatung nicht nur Zeit und Geld wie auch einiges an Mühe.

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