Nie gab es mehr Schulden

Weltweite Schuldenkrise

Die weltweite Schuldenkrise ist noch lange nicht gelöst. Das zeigen aktuelle Zahlen des IWF. Laut den Berechnungen sind die Schulden sogar auf einem neuen Rekordhoch und liegen bei 152 Billionen $. Das entspricht 225 % der gesamten globalen Wirtschaftsleistung aus dem vergangenen Jahr. Den größten Schuldenanstieg müssen dabei China und Brasilien verbuchen.

Wird Zwangsabgabe wieder ein Thema?

Der Internationale Währungsfonds hatte das Thema „Zwangsabgabe auf Vermögen“ schon vor einigen Jahren angesprochen. Betrachtet man die steigenden Schulden, könnte dieses Thema wieder aufgerollt werden. Damals hatte der IWF eine Zwangsabgabe von 10 % vorgeschlagen. Nicht mit eingerechnet in den Schulden sind Banken und Versicherungen. Der IWF weist darauf hin, dass “hohe und schnell steigende private Verschuldung oft zu Finanzkrisen führt“. Dabei werden vom IWF einige Parallelen zum Jahr 2007 gezogen. Können Unternehmen und Familien ihre Kredite nicht mehr abbezahlen, können auch Banken schnell in eine Schieflage geraten.

Internationaler Währungsfonds zeichnet trübes Bild

Der IWF vermittelt kein sehr positives Bild. Eine Rezession bei der derzeitigen schwachen Ausgangslage würde nicht nur tiefer gehen, sondern auch länger andauern. Dennoch können laut IWF einige Staaten einen sog. “Deleveraging-Prozess“ verzeichnen, wie zum Beispiel Spanien, Großbritannien, Irland, Slowenien, USA, Dänemark, auch Japan und Deutschland genannt.

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