Neue Pfändungstabelle ab 1.Juli

1.07.: Neue Pfändungstabelle

Zum 1.7. gelten in der Bundesrepublik wieder neue Freibeträge, die in der Pfändungstabelle aufgeführt sind. Im Bundesgesetzblatt sind diese neuen Freibeträge bereits veröffentlicht worden. Die Erhöhungen sind nicht unbedeutend.
Gemäß § 850c Absatz 2a Zivilprozessordnung wird die Pfändungstabelle alle 2 Jahre angepasst. Demzufolge findet die nächste Anpassung erst wieder im Juli 2019 statt. Der unpfändbare Grundbetrag erhöht sich von bislang 1073,88 EUR auf monatlich 1133,80 €. Erhöht wird dieser Beitrag, wenn gesetzliche Unterhaltspflichten zu erfüllen sind. Dann kommen 426,71 Euro statt bisher 404,16 EUR hinzu (1. unterhaltspflichtige Person). Auch für die 2. bis 5. Person wurde der Beitrag von 225,17 € auf 237,73 € angehoben. Leibliche Kinder, Ehepartner ohne Einkommen und geschiedene Ehepartner, falls für diese Unterhalt gezahlt werden muss, gehören zu den anrechenbaren unterhaltspflichtigen Personen.
Auch beim sogenannten P-Konto gelten ab dem 1.7. für Schuldner neue Freibeträge. Diese werden automatisch mit Inkrafttreten der neuen Pfändungstabelle angepasst, sodass Sie hier nichts unternehmen müssen. Der aktuellen Pfändungstabelle können Sie entnehmen, wie viel von Ihrem monatlichen Einkommen pfändbar ist und wie hoch Ihr individueller Freibetrag ist. Die Pfändungstabelle können Sie im Internet finden oder bei Ihrem Schuldnerberater erfragen. Gemäß Paragraf 850c Absatz 2a ZPO wird die Pfändungstabelle alle 2 Jahre angepasst. Demzufolge findet die nächste Anpassung erst wieder im Juli 2019 statt.

Neue Pfändungstabelle ab 1.Juli
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