Knapp 9 Prozent weniger Verbraucherinsolvenzen

Privatinsolvenzen in 2015 gesunken

In der Bundesrepublik Deutschland mussten im Jahr 2015 erneut weniger Privatpersonen eine Insolvenzen anmelden. Einige Gründe dafür sind sicher die derzeitige Rekordbeschäftigung sowie die stabile Konjunktur. In der Summe ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 8,6 Prozent gesunken auf 79.030. Dies berichtete die Wirtschaftsauskunftei Creditreform.

Rückgang im 5. Jahr in Folge

Im fünften Jahr in Folge konnte in Deutschland ein Rückgang bei den Privatinsolvenzen verzeichnet werden. Die Privatinsolvenzen sind im Jahr 2015 sogar auf den niedrigsten Stand seit 2005 gesunken. Ein Grund dafür wird gewiss in dem momentan sehr stabilen Arbeitsmarkt zu finden sein.

Mehr Insolvenzen bei den unter 30-Jährigen

Trotz der rückläufigen Privatinsolvenzen wird bei den Erwachsenen unter 30 Jahren ein Anstieg verzeichnet. Dieser Altersgruppe entstammen in Deutschland insgesamt 15,4 % der Insolvenzen. Darüber hinaus entfallen immer mehr Insolvenzen auf die geburtenstarken Jahrgänge der Altersgruppe ab 50 Jahren. Anders sieht es bei den Senioren aus. Diese nutzen nur in ganz wenigen Fällen eine Privatinsolvenz zur Entschuldung. Da jedoch immer jüngere Personen in die Verbraucherinsolvenz gehen dürfte in Zukunft das Thema Verbraucherinsolvenz auch in dieser Altersgruppe an Relevanz zunehmen.

Kleinstinsolvenzen dominieren in Deutschland

Da in der BRD insgesamt die Kleinstinsolvenzen dominieren, sind auch weniger Arbeitnehmer von der Insolvenz betroffen. So waren insgesamt mit 225.000 Arbeitnehmern deutlich weniger (minus 14,8 %) von der Insolvenz des Arbeitgebers betroffen als noch im Jahr 2014.
Es bleibt sicherlich abzuwarten, wie sich die Werte im kommenden Jahr entwickeln werden.

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