Internationaler Währungsfonds drängt Deutschland zu höheren Löhnen

IWF drängt die Bundesrepublik Deutschland zu höheren Löhnen

Einmal pro Jahr legt der IWF seine Empfehlungen für die einzelnen Länder vor. Für Deutschland beinhalten diese jetzt deutliche Lohnsteigerungen und eine gleichzeitige Steuerentlastung. Alles in allem eine deutliche Kritik an der deutschen Bundesregierung, die in dem Bericht des Internationalen Währungsfonds erkennbar wird. Der IWF ist der Ansicht, dass in Deutschland deutlich mehr Geld unter das Volk gebracht werden muss. Die angesprochenen Steuerentlastungen und höheren Löhne wären neben zusätzlichen Investitionen einige der Möglichkeiten.
Laut IWF sollte die Bundesrepublik die zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln nutzen, um das Wachstumspotenzial zu verbessern. Auch Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung, Kinderbetreuung und Flüchtlingsintegration lauten einige der Empfehlungen für die BRD.
Zusätzlich regt der Internationale Währungsfonds eine weitere Reform der Renten an. Es müssen in Deutschland Anreize geschaffen werden, damit Beschäftigte länger im Erwerbsleben bleiben. Ziele sollen dabei die Erhöhung des Einkommens im Alter und eine Senkung des Armutsrisikos im Alter sein.

Nicht alles ist negativ

Gleichzeitig stellt der IWF aber auch die gute Entwicklung der Wirtschaft heraus. Bei einem starken Beschäftigungswachstum liegt die Arbeitslosenquote in Deutschland derzeit auf einem Rekordtief. Und auch das soziale Sicherheitsnetz ist in Deutschland gut entwickelt.
Dennoch bleiben sowohl der Lohnwachstum als auch die Kerninflation gedämpft. Laut IWF fehlt es den deutschen Unternehmensinvestitionen an Dynamik. Vor allem die Demografieprobleme belasten die langfristigen Wachstumsaussichten.

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