Insolvenzen in der Baubranche mit leichtem Rückgang

Insolvenzen in der Baubranche gehen leicht zurück

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Insolvenzen in der Baubranche in Deutschland leicht zurückgehen. Grund für diesen nur leichten Rückgang ist die noch immer solide Basis, die aus den hohen Gewinnen der Jahre 2010 und 2013 resultiert. Alles in allem kann prognostiziert werden, dass die Zahl der Insolvenzen in der deutschen Baubranche 2015 um drei % sinken wird.

Unternehmen in Deutschland – Bausektor hat zweitmeiste Insolvenzen

Aller Voraussicht nach wird die Zahl der Insolvenzen in der deutschen Baubranche in 2015 um 3 % sinken. Dabei handelt es sich um einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch muss die Branche noch immer die zweithöchsten Insolvenzen in Deutschland verzeichnen. Insgesamt würde das rund 3.900 Insolvenzen entsprechen, was in Deutschland etwa 17 Prozent aller Unternehmensinsolvenzen entspricht. In 2014 lag dieser Wert noch bei 4.000 Insolvenzen.

Abschwung der Baukonjunktur wird bemerkbar

Durch den guten Aufschwung ab dem Jahr 2010 stehen etliche Bauunternehmen noch relativ gut dar. Doch die Boomjahre der Baubranche in Deutschland sind größtenteils vorbei. Und auch erste Anzeichen für einen Abschwung der Baukonjunktur sind spürbar. Das Wachstum sank bereits in den Jahren 2010 und 2013 von durchschnittlich 5 Prozent auf nur noch 2 Prozent in diesem Jahr. Die Profitabilität der deutschen Bauunternehmen ist laut der Euler Hermes Gruppe dennoch stabil. Und auch der Verschuldungsgrad bleibt niedrig.

Deutsche Bauunternehmen stehen im europäischen Vergleich gut dar

Die deutschen Bauunternehmen stehen im europäischen Vergleich auch in diesem Jahr noch gut dar. Besonders deutlich wird dies im Vergleich zu Frankreich. Denn in Frankreich entfallen ca. 25 Prozent der Unternehmensinsolvenzen auf die Baubranche.

Was sind mögliche Gründe für die Insolvenzen?

Es lassen sich laut der Studie diverse Gründe für die Insolvenzen in der Baubranche ausmachen. Einer der Gründe ist in der wachsenden Kluft von verfügbarem Nettoeinkommen und den steigenden Immobilienpreisen zu sehen. Zudem spielt der öffentliche Wohnungsbau eine nicht unwichtige Rolle. Dies stellt aufgrund der zögerlichen Infrastrukturprogramme den größten Wachstumshemmer dar.


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