Inflationsrate in Deutschland steigt auf 2 Prozent

2 Prozent Inflationsrate in der Bundesrepublik Deutschland

Die Inflationsrate ist im Ferienmonat April in Deutschland gestiegen. Insbesondere gestiegen sind dabei die Preise für Urlaubsreisen und Energie. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Inflation in der BRD laut den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2 Prozent gestiegen. Generell dürfte sich dadurch der Druck auf die EZB und im speziellen deren Zinspolitik erhöhen.
Ökonomen rechnen allerdings damit, dass die Teuerung auch wieder abschwächt. Im April sei die Inflation unter anderem gestiegen, weil Ostern erst im April (statt wie im Vorjahr im März) war und Pauschalreisen und Übernachtungen teurer waren. Auch Dienstleistungen sind im Vergleich teurer gewesen. Da aber zum Beispiel die Ölpreise derzeit wieder sinken, ist ein Stopp dieser Aufwärtsbewegung wahrscheinlich.
Jörg Zeuner, KfW-Chefvolkswirt, rechnet für die kommenden Monate mit Preissteigerungen von 1,5 – 2 %. Seiner Meinung nach braucht der Normalisierungsprozess der Inflation seine Zeit. Angestrebt wird von der EZB im Euroraum eine Inflationsrate von knapp unter 2 %. Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, wird seitens der Europäischen Zentralbank mit „billigem Geld“ nachgeholfen. Doch vor allem in Deutschland ist das umstritten und trifft auf zahlreiche Kritiker. Denn belastet werden dadurch vor allem die Sparer.

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