Was darf der Gerichtsvollzieher pfänden?

Gerichtsvollzieher steht vor der Tür – Was darf er pfänden?

Rund jeder zweite Bürger in der Bundesrepublik Deutschland hat Schulden. Schlimmstenfalls droht den Schuldnern sogar eine Pfändung durch einen Gerichtsvollzieher. Doch welche Gegenstände dürfen durch den Gerichtsvollzieher gepfändet werden und welche nicht?
Bevor der Gerichtsvollzieher tatsächlich vor Ihrer Tür steht, bekommen Sie einen sogenannten Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. In diesem wird Ihnen schon angekündigt, dass der Gerichtsvollzieher kommen wird. In Ihrer Wohnung wird der Gerichtsvollzieher dann einzelne Gegenstände mit einem Pfandsiegel markieren. Die entsprechend markierten Gegenstände verbleiben dann in der Regel ein bis vier Wochen in der Wohnung des Schuldners. In diesem Zeitraum können Schuldner die Gegenstände auslösen. Einige Gegenstände dürfen währenddessen sogar normal weiter genutzt werden. Wichtig ist dabei, dass die gepfändeten Sachen durch die Nutzung keinen Schaden erhalten. Ein Auto darf von daher aufgrund der Unfallgefahr nicht mehr bewegt werden, wenn es schon gepfändet wurde.
Gegenstände, die der Schuldner für seine Arbeit gebraucht, dürfen nicht gepfändet werden. Anders verhält es sich bei Schmuck und anderen Wertgegenständen, die der Schuldner besitzt. Ebenfalls gepfändet werden kann das Konto des Schuldners. Hier werden dann die Guthaben eingezogen und sämtliche Daueraufträge gestoppt. Dabei hängt es von den persönlichen Einkommensverhältnissen ab, wie viel genau gepfändet wird.
Natürlich ist auch eine Pfändung mit Kosten für den Schuldner verbunden. Deswegen sollte das unter allen Umständen vermieden werden.

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